Meist ist die rechte Körperseite betroffen. Es kann sein, daß die gesamte rechte Körperseite gelähmtest ist, es können aber auch nur Körperteile betoffen sein (z.B. Gesicht und Arm).
Störungen der Körperwahrnehmung
Die Wahrnehmung von Berührungen und das Erspüren von Temperaturen kann beeinträchtigt sein. Der Betroffene nimmt seine rechte Körperhälfte nicht wahr und stößt oft rechts an.
Sehstörungen (Gesichtfeldschränkung, Doppelbilder)
Es kann zu unterschiedlich Sehstörungen kommen, die nicht durch die Anpassung einer Sehhilfe (z.B. Brille) behoben werden können.
Störungen der Planung und Ausführung von Handlungen (Apraxie)
Planung und Ausführung sogar einfacher Handungsabfolgen (z.B. Zähneputzen, Kämmen, Waschen, Anziehen) können beeinträchtigt sein. Ähnliche Störungen von Bewegungsabfolgen können auch im Gesichtbereich, beim Sprechen oder beim Schlucken auftreten.
Störungen des Gedächtnisses, der Konzentration und der Aufmerksamkeit
Stimmungschankungen
Als Folge der Hirnschädigung kann es zu einer verminderten Kontrolle der Gefühle kommen. Aphasie Patienten reagieren schneller ärgerlich oder ungeduldig und sind möglicherweise Stimmungsschwankungen ausgesetzt. So kann es sein, daß ein Betroffener bei geringen Anlässen in Tränen ausbricht. Zusätzlich kann als Folge der Krankheit eine depressive Grundstimmung auftreten, die eventuell behandelt werden muß. Bei einigen Patienten tritt Zwangsweinen oder Zwangslachen auf, das heißt, sie lachen und weinen, ohne dies zu wollen und ohne es kontrollieren zu können.
Störungen des Antriebs
Nach einer Erkrankung können Patienten entweder unter einem verminderten Antrieb (Inaktiverung/ Passivität) oder unter einem gesteigerten Antrieb (Rastlosigkeit) leiden.
Störungen der Sprechmotorik (Dysarthrie)
Dysarthrie ist eine Sprechstörung, bei der die Steuerung des Atemstroms, die Stimmgebung und/oder die Ausführung von Artikulationsbewegungen beeinträchtigt sind. So wird die Aussprache undeutlich und „verwaschen“ , wenn beispielsweise die Beweglichkeit von Lippen, Zunge, Kiefer und Gaumensegel eingeschränkt ist. Die Sprechmelodie kann ebenso wie die Lautstärke und das Sprechtempo verändert sein.
Schluckstörungen (Dysphagie)
Infolge von Lähmungen und Beeinträchtigungen der Sensibilität in Gesicht, Mund und Rachen können Schluckstörungen auftreten. In diesem Falle beachten Sie bitte genau unsere Empfehlungen zur Ernährung.
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